Warum tue ich mir das eigentlich an?

Ich komme aus dem Urlaub zurück, scrolle durch Brevo und sehe: zwei Anmeldungen zum Newsletter. Eine meine Mama.

Daneben liegt mein Handy mit den Reel-Zahlen. 500, 800, über 1300 Klicks auf einzelne Videos. Zwei Welten, ein Bildschirm.

Und dann kommt sie wieder, diese Frage: Warum tue ich mir das eigentlich an?

Content mache ich schon seit einem Jahr. Im Mai diesen Jahres habe ich mich neu ausgerichtet. Ich begleite Mamas im Ausnahmezustand, deren Kinder sich selbst verletzen, traumatisiert sind oder mit Sucht zu kämpfen haben. Und trotzdem ist diese Frage wieder da – genau die Frage, zu der Celine Tüyeni gerade ihre Blogparade eröffnet hat. Also schreibe ich sie mir heute von der Seele. 

Die Momente, in denen ich hinschmeißen wollte

Zwei-, dreimal wollte ich im vergangenen Jahr alles hinwerfen. Immer dann, wenn etwas nicht ankam. Ein Info-Abend, bei dem ich das Gefühl hatte, ins Leere zu sprechen. Ein Freebie, das ich mit so viel Liebe gebaut habe und dann: keine Klicks.

Ich weiß, dass mein neues Freebie Mamas weiterhelfen kann. Ich glaube fest daran. Gleichzeitig starre ich auf eine Zahl, die bei null bleibt.

Genau in diesen Momenten frage ich mich: Ist Durchhalten überhaupt noch der richtige Weg? Was mache ich falsch? Oder bin ich einfach nur zu ungeduldig? 

Der Grund, der mich weitermachen lässt

Und dann denke ich an die Mamas, die mitten drinstecken. Deren Kinder sich selbst verletzen. Die Drogen nehmen, Alkohol trinken. Mamas, die nicht mehr weiterwissen, weil sie an genau dem Punkt stehen, an dem ich selbst schon stand.

Diese Mamas kennen mich noch nicht. Sie zweifeln, wollen nicht wieder hoffen. Gleichzeitig dürfen sie mich finden. Sie dürfen sehen, dass sie nichts leisten müssen, um Hilfe zu bekommen. Dass ich sie nicht verurteile.

Ich mache weiter, weil ich weiß, dass sie da draußen sind. Und weil ich weiß, dass ich genau das kann, was sie gerade brauchen.

Was mich diese Selbstständigkeit kostet

Ich habe einen Tag Homeoffice neben meinem Job im Pflegedienst. An diesem Tag schreibe ich Blogartikel, plane Content, bereite neue Projekte vor. Ich verdiene damit im Moment so gut wie nichts. Ich gebe eher Geld aus, um zu lernen, wie bestimmte Dinge funktionieren.

Und trotzdem ist es das wert. In den letzten anderthalb Jahren bin ich über mich hinausgewachsen. Erst die Ausbildung zur LilaLiebe® Beraterin mit meiner wunderbaren Duo-Partnerin Eva, dann weiter mit „Unaufgeregt sichtbar“ bei Celine Tüyeni. Ich habe (auch technische!) Dinge gelernt, vor denen ich Angst hatte. Dinge, von denen ich dachte, ich könnte sie nie. Ich kann sie.

Um Geld geht es dabei nicht. Wenn ich lese, dass ich dies und das tun muss, um Millionen zu verdienen, kann ich es kaum noch hören. Ich bin angetreten, um für Mamas da zu sein. Punkt. 

Was ich nie wieder hergeben würde: die Freiheit, meine Zeit selbst einzuteilen.

Morgens sagen: Ich komme heute nicht, ich habe einen Termin. Oder: Ich gehe baden.
14 Tage Urlaub nehmen, wann ich will.
Zeit für meine Tochter und mein Enkelkind haben, ohne sie mir erkämpfen zu müssen.

Was ich mir selbst sage, wenn der Frust groß ist

Gestern und vorgestern hatte ich genau so einen Moment. Ein einziger neuer Newsletter-Abonnent auf Brevo. Ich atme tief durch und sage mir: Ich darf Geduld haben. Ich darf vertrauen, dass Dinge wachsen.

Vielleicht geht es dieses Jahr gar nicht um tausend Follower oder unzählige Verkäufe.

Vielleicht geht es nur um die eine Mama. Die, die meine Hilfe gerade am nötigsten braucht.

Was ich Dir mitgeben möchte, wenn Du kurz vorm Aufgeben stehst

Aufgeben, weil es schwierig ist – das machen wir in der Beziehung nicht. Das machen Glaub an Dich. Glaub an das, was Du kannst und fühlst. Lass Dich nicht von alten Glaubenssätzen runterziehen wie „ich bin nicht gut genug“ oder „das schaffst Du eh nicht“.

Schau hin, woher diese Sätze kommen. Aus Deiner Kindheit? Aus der Schule? Und frag Dich, warum Du eigentlich glaubst, Du schaffst es nicht. 

Du hast es bis hierhin geschafft. Du hast Dich getraut, etwas aufzubauen. Dafür darfst Du Dich feiern. Wenn Du es nicht versuchst, stehst Du in zwanzig Jahren da und fragst Dich, ob es auch anders hätte laufen können.

Vielleicht gehen nicht alle Träume in Erfüllung. Gleichzeitig darfst Du alles ausprobieren, um Deine zu erfüllen. Um zu spüren, was Du bewegen kannst und zu wachsen, wenn Du Dinge lernst, von denen Du dachtest, Du schaffst sie nie.

wir in der Kindererziehung nicht. Manchmal darfst Du einfach zugeben: Es ist gerade schwer. Ich zweifle. Ich stolpere. Und ich schaue jetzt, wie ich weitermachen kann.

Wenn Du diese Zeilen liest und gerade selbst zweifelst, dann weißt Du: Du bist nicht allein damit. 

Wenn Dich meine Worte berühren und Du selbst gerade mitten in einer Krise mit Deinem Kind steckst: Ich hab einen Leitfaden für 0€ geschrieben für genau solche Momente – „Ruhe statt Panik – Soforthilfe für Mamas“. Trag Dich in meinen Newsletter ein und Du bekommst ihn direkt.

Alles Liebe

P.S.: Nachdem ich diesen Artikel geschrieben habe, fahre ich spontan mit meinem Enkel in die Berge. Kraft tanken, Ruhe genießen und einfach da sein. Keine Klickzahl der Welt gibt mir das.

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1:1 Begleitung für Mamas im Ausnahmezustand
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