0€ Leitfaden für Mamas, deren Kind sich selbst verletzt

Ruhe statt Panik – Soforthilfe für Mamas bei Selbstverletzung

Für die ersten Minuten nach dem Schock — damit du trotz allem handlungsfähig bleibst.
Bei akuter Lebensgefahr: Notruf 112.

Von Panik zu Orientierung — das nimmst du mit


Du weißt in der nächsten Krise sofort, was zu tun ist

und kannst durchatmen, ohne Angst, etwas zu übersehen.

Du weißt endlich, was du sagen kannst

und spürst, wie die Stille zwischen euch weniger schwer wird.

Du kommst selbst zur Ruhe

bevor du zu deinem Kind gehst, weil du weißt wie.

Du versorgst die Wunde ruhig und sicher

und dein Kind spürt: Mama ist da. Mama weiß, was sie tut.

Du weißt nach der Krise, was dein eigenes Nervensystem jetzt braucht

und kommst aus dem Dauer-Alarm wieder raus, statt weiter auf Hochtouren zu laufen.

So fühlt es sich an, wenn dein Kind sich verletzt

Du hast die Verletzung gesehen

und in diesem Moment war da nichts außer Schock. Kein klarer Gedanke. Nur: Was mache ich jetzt bloß?

Irgendwo im Hinterkopf läuft die ganze Zeit die Frage: Bin ich schuld daran?

Hätte ich irgendwas anders machen können? Und du weißt nicht, wie du sie zum Schweigen bringst.

Du willst stark sein für dein Kind

und gleichzeitig bricht gerade innerlich alles zusammen.

Du hast Angst, das Falsche zu sagen.

Also sagst du lieber gar nichts. Und weißt trotzdem nicht, ob das richtig war.

Seit Wochen schläfst du schlecht,

dein Kopf arbeitet jede Nacht, du bist so kaputt und niemand in deinem Umfeld versteht wirklich, wie sich das anfühlt.

Du bist hier. Das ist der erste Schritt, um in der nächsten Krise ruhig und sicher zu handeln.

Ich habe es überlebt

Ich bin Sandra — Mama, Oma und Krankenschwester mit über 20 Jahren Erfahrung in der Begleitung psychiatrieerfahrener Menschen.

Und ich kenne diese Situation nicht nur aus meinem Beruf. Meine mittlere Tochter hat sich jahrelang geritzt. Ich habe erlebt, wie sich das anfühlt: die Panik, die Schuldgefühle, die Nächte, in denen ich einfach nicht wusste, was ich tun soll.

Dieser Leitfaden ist die Unterstützung, die ich mir damals selbst gewünscht hätte. Das ist mein Antrieb, Mamas zu unterstützen und ein Stück auf dem Weg zu begleiten, den ich schon gegangen bin.

Das erwartet dich im Leitfaden

Schritt 1 – Erst du:

Eine Mini-Regulation für 60 Sekunden, damit du handlungsfähig bleibst

Schritt 2 – Situation einschätzen:

Wann du sofort den Notruf wählen solltest und wann du erst durchatmen kannst

Schritt 3 – Beim Kind bleiben:

Konkrete Sätze, die Sicherheit geben und Sätze, die du besser weglässt

Schritt 4 – Wundversorgung:

Was du brauchst und wie du vorgehst, ruhig, Schritt für Schritt

Schritt 5 – Nachher:

Was mit dir und deinem Nervensystem passiert und wie ihr beide wieder runterkommt

Für wen dieser Leitfaden gedacht ist


Er ist für dich, wenn dein Kind sich selbst verletzt und du in den ersten Minuten danach handlungsfähig bleiben möchtest. Er passt auch, wenn diese Situation länger andauert und du gleichzeitig für dich selbst Halt suchst.

Wann du woanders besser aufgehoben bist


Bei akuter Lebensgefahr: Ist dein Kind gerade in Lebensgefahr oder schwer verletzt, ruf jetzt die 112. Der Leitfaden ersetzt keinen Notruf.

Wenn es dir selbst gerade akut zu viel wird: Brauchst du dringend eigene Unterstützung, hol sie dir zuerst. Deine Hausärztin, dein Hausarzt oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenlos, rund um die Uhr) sind dafür da. Du darfst dich um dich kümmern, bevor du dich um alles andere kümmerst.

Wenn du eine fertige Lösung suchst: Der Leitfaden gibt dir Orientierung für die ersten Minuten und Sätze, die du sagen darfst. Eine Lösung für die Situation deines Kindes verspreche ich dir nicht, denn keine Anleitung kann sie garantieren. Ich begleite, das Handeln bleibt bei dir.

Der Leitfaden ist keine Therapie und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.

Du bist nicht allein.

Ich bin Sandra. Ich war da, wo du gerade bist. Und ich gebe dir, was ich damals gebraucht hätte.
Eine Begleitung, die dich sieht — ohne Vorwürfe, Vorurteile oder gute Ratschläge.
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Kund*innenmeinung

„Ich habe mich so machtlos gefühlt. Der Leitfaden war genau das, was ich in dem Moment gebraucht habe. Er hat mir sehr geholfen: ich wusste, was ich in der Situation tun kann, und hatte danach auch etwas in der Hand, um meinem Kind beim Ritzdruck eine Alternative zu geben.“

Christin
Mama einer 14 jährigen Tochter 1:1 Begleitung
1:1 Begleitung für Mamas im Ausnahmezustand
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